Turbinicarpus horripilus

Lemaire, Cact. Aliq. Nov. 7, 1838

Übersetzung der Erstbeschreibung:

Annähernd säulenförmig, Scheitel einfach, oder bisweilen zwei- bis dreiköpfig (im Vaterland [noch] mehr [verzweigt ?]?), grün.

Scheitel nabelförmig, sehr wollig; Axillen nackt; Areolen oval, mit viel weißer aber sehr bald abfallender Wolle über den Stachelbündeln, wie bei einigen Echinokakteen, verlängert; Warzen länglich breit, seitlich zusammengedrückt, an der Basis rhombisch, Dornen 14-15, sehr lang, sehr starr, stechend, ineinander verflochten, strahlig, sehr gerade, selten etwas gekrümmt, ungleich, 14-16 Linien [3-3,4 cm] lang, ein Mitteldorn, länger, etwas stärker, grauweiß und in der Jugend dunkelbraun, an der Spitze schwärzlich; erst am unteren Teil der Pflanze, wo die Warzen verschwinden, abfallend.

Einige wenige Exemplare dieser höchst ausgezeichneten Art sind durch DESCHAMPS eingeführt worden, aber jetzt meist tot.

Blüten noch unbekannt. Die Höhe der Pflanze ist vier Zoll [10 cm] und mehr, der Durchmesser 2-3 Zoll [5-7,5 cm]. Wegen der zu richtigen Warzen verlängerten Höcker habe ich diese Pflanze, obwohl ungewiß, zu den Mammillarien gestellt, weil ich vermute, daß die Blüten aus dem filzigen Teil oberhalb der Areole kommen werden; sonst wäre sie zu den Echinokakteen zu rechnen.

Wie dem auch sei, was ist - bei dieser Art, wie auch bei anderen abweichenden - von der Gestalt als Bestimmungsmerkmal bei Kakteen zu halten ?


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