Turbinicarpus knuthianus

Bödeker, Monatsschrift der Deutschen Kakteen-Gesellschaft, 139-140, 1930

Lateinisch: Simplex vel caespitosus, globosus, vertice subdepressus, lanuginosus aculeisque plus minus superatus; costae in mamillas conoideas, apice truncatas, ad series 13 et 21 laxe ordinatas dissolutae, areolae plantae, juvenilis glabrae, adulescentis praecipue verticem versus sitae lana alba obsitae; aculei radiales 18-20, argentei, tenuissimi, aciculares, laeves, rigidi, horizontaliter divaricati, basi non incrassati; centralis 1, vix crassior, apicem versus incurvatus, axillae nudae, flores numerosi ex vertice; ovarium viride, nudum; petala lanceolata, pallide roseo-violacea; stylus stigmatibus 5-6 stamina superans, fructus oviformis, nitidus, viridis vel fuscus.

Körper einfach oder sehr oft vom Grunde aus sprossend und so Gruppenpflanzen bildend. Einzelne Köpfe kugelförmig und bis zu 6 cm im Durchmesser, glänzend dunkl-laubgrün. Scheitel etwas eingesenkt, durch die aller jüngsten Areolen etwas wollig und von Stacheln mehr öder weniger, jedoch kaum schopfförmig überragt oder geschlossen. Rippen vollständig in Warzen aufgelöst, die kegelförmig, etwa 9 mm lang und am Grunde ebenso breit, gerade abstehend, an der Spitze abgestutzt und in obiger Grösse nach den 13. und 21. Berührungszeilen locker geordnet sind. Areolen an jungen Pflanzen kahl, an älteren jedoch und besonders hier im Scheitel mit weisser Wolle besetzt, die sich über das Stachelbündel hinaus durch ein kurzes, aber kräftiges Flöckchen fortsetzt. Die eigentliche Areole sonst etwas elliptisch und kaum 1 zu 2 mm gross. Randstacheln etwa 18-20, silberweiss, 8 mm lang, sehr dünn nadelförmig, glatt, steif, horizontal spreizend, etwas dem Körper zugebogen und am Grunde auf der Areole oft schwach gelblich, aber nicht knotig verdickt. Mittelstacheln nur einer, im oberen Teile der Areole stehend, etwas vorspreizend und nach oben gebogen, bis 10 mm lang, wenig derber wie die Randstacheln, aber von gleicher Farbe und oft (nicht immer!) im oberen Teile kaum merkbar grau- bis schwarzbraun. Axillen vollständig kahl.

Blüten sehr zahlreich und willig im Scheitel aus dem Woll Flöckchen über den Areolen, schon an noch ziemlich kleinen Pflanzen und auch an den Sprossen erscheinend, flach trichterförmig, bis 25 mm lang und breit. Fruchtknoten oval, 3 zu 4 mm gross, hellgrün, nackt und deutlich von der kurzen Röhre abgesetzt Kelchblätter oblong, wenig zugespitzt, scharfrandig, karmoisinbraun mit gelblichweissem Rande, 6-8 mm lang und 2 mm breit. Äussere Blütenblätter von gleicher Form, etwas mehr zugespitzt, 2.5 zu 12 mm gross, hell rosakarminfarbig mit breitem, karmoisinrotem Rückenstreif. Innere Blütenblätter wenig kürzer, lineal-lanzettlich, aber schlanker zugespitzt, hell lilarosa und oben an der Spitze oft wenig dunkler und etwas geschlitzt. Staubfäden gelblichweiss, die äusseren oben zart rosa, Staubbeutel gelb, Griffel unten hell-, oben dunkler karminrosa, die Beutel ziemlich weit mit 5-6 kleinen und weisslichen, aussen rosa gefurchten und im Schlund rosa gefärbten Narbenstrahlen überragend. Frucht eiförmig, glänzend grün bis braun. Samen mir noch unbekannt.


[Back to Previous Document] [Up to Site Index] [Up to Section Index] [Next Document]

[Valid 4.0 HTML] Site Created By: Mark Faint
Maintained With: HTML-Kit
HTML Checked By: Weblint, HTMLCheck, NSGMLS & SP Wizard
[Viewable on any browser]   Last Modified: 6th February 2000
Comment (Email): Webmaster@mfaint.demon.co.uk
 Comment (Form): Fill out a form